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Weil Menschen Menschen brauchen
Februar 2018

Zusammen 150 Jahre bei der Sozialstation

Winterfeier mit Ehrungen der Evangelischen Sozialstation Mosbach e.V.


Unser Bild zeigt (v.r.) 1. Vorsitzender Jörg Huber, Evelyn Preißler (15 Jahre), Rene Zwickert (15 Jahre), Heike Leitner (20 Jahre) Sabine Englert (5 Jahre), Heidrun Wörtz (5 Jahre), Birgit Schmidt (20 Jahre) GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Olga Arnold (10 Jahre) Otmar Bangert (stellv. Vorsitzender). GeschĂ€ftsfĂŒhrer Marcus Dietrich.

Auf ein erfolgreiches JubilĂ€umsjahr 2017 konnte die Evangelische Sozialstation Mosbach bei ihrer Winterfeier zurĂŒckblicken. Eine stattliche Anzahl der Mitarbeitenden, des Vorstandes und der GeschĂ€ftsfĂŒhrung hatte sich im fideljo eingefunden um neben Ehrungen und RĂŒckblick auch dem gemeinsamen Miteinander breiten Raum zu geben. Als einer der grĂ¶ĂŸten ambulanten Pflegeeinrichtungen im Mittelbereich Mosbach ist die Evangelische Sozialstation von Schwarzach bis Limbach und von Schefflenz bis Neckargerach mit ihren blauen Autos unter dem Motto „Weil Menschen Menschen brauchen“ tagtĂ€glich unterwegs.

Vorstand Jörg Huber nahm den Anlass war, um auf das 40jĂ€hrige JubilĂ€um des ambulanten Pflegedienstes einzugehen, das zeitgleich mit dem 500sten JubilĂ€um der Reformation im Jahr 2017 stattfand. Die 40 Freiminuten, die die Sozialstation anlĂ€sslich des JubilĂ€ums an ihre Pflegepatienten verschenkte, wurden sehr unterschiedlich und sehr kreativ in Anspruch genommen. Er nahm die Gelegenheit aber auch wahr um seinen ehrenamtlichen Vorstandskollegen Ottmar Banger (stellvertretender Vorsitzender), Christina Engelfried, Gerhard Nelius, Pfarrer Richard Lallathin und Guido Zilling (Diakonisches Werk) fĂŒr deren UnterstĂŒtzung und deren Engagement zu danken. Denn die Mitglieder des gemeinnĂŒtzigen Vereins „Evangelische Sozialstation Mosbach“, nĂ€mlich die evangelischen Kirchengemeinde im Mittelbereich Mosbach, könnten sich auf ihr bewĂ€hrtes Vorstandsteam verlassen. Auch wenn mitunter schwierigen Entscheidungen fĂŒr das Gremium anstehen. Denn, so betonte Jörg Huber, „mit der zweiten Tagespflege der Sozialstation, die in der zweiten JahreshĂ€lfte in Neckarburken gebaut werden wird, hat sich der Vorstand eine große Aufgabe fĂŒr das Jahr 2018 gestellt.“ Wichtig beim Dank an die Mitarbeitenden war ihm, dass alle, die in der Evangelischen Sozialstation tĂ€tig sind, sich dem Wohl der Menschen verschrieben haben. „Alles Tun richtet sich darauf das, das Leben und die Gesundheit der uns anvertrauten Menschen zu erhalten, zu verbessern und im Miteinander zu bereichern“.

Auf die wirtschaftliche Situation des Vereins ging GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Olga Arnold ein. Sie konnte auf ĂŒberdurchschnittlich hohe ErtrĂ€ge im abgelaufenen Jahr verweisen und auf eine gute BewĂ€ltigung des Wechsels von 3 Pflegestufen in 5 Pflegegrade, der zum Jahresanfang 2017 einen Großteil der Patienten betroffen habe. FĂŒr das Jahr 2018 kĂŒndigte sie einen umfangreichen Fahrzeugwechsel im Fuhrpark an, der im wahrsten Sinne des Wortes zu einer Verbesserung des Arbeitsklimas fĂŒhren werde.

GeschĂ€ftsfĂŒhrer Marcus Dietrich beleuchtete die personelle Entwicklung im ambulanten Pflegebereich und im Bereich der hauswirtschaftlichen Leistungen, die stark zugenommen haben. Die Hauswirtschaft sei ein Arbeitsbereich in dem sich die Evangelische Sozialstation gut bei den Kunden etablieren konnte. Er erlĂ€uterte auch die vorgenommen Umstrukturierungen im Leitungsbereich Pflege und Hauswirtschaft, die aber ohne die UnterstĂŒtzung der Teamleitungen der sechs Pflegeteams und des Teams Hauswirtschaft nicht möglich gewesen wĂ€re.

Kritisch, wie bei allen Pflegediensten, bewertete er die Gewinnung von FachkrĂ€ften. Obwohl entgegen der landlĂ€ufigen Meinung im Bereich der Pflege gute Löhne bezahlt werden, sei es immer schwieriger junge Menschen fĂŒr die Arbeit in der Pflege zu begeistern. Denn es bedarf schon einer besonderen Hingabe, sich fĂŒr kranke und alte Menschen an 365 Tagen im Jahr einzusetzen. Ein Lichtblick sei es, dass bereits jetzt 4 neuen Auszubildenden fĂŒr das nĂ€chste Ausbildungsjahr eine Zusage erteilt werden konnte. Dennoch sind noch einige ArbeitsplĂ€tze bei der Evangelischen Sozialstation nicht besetzt.

Erfreulicheres berichtete er ĂŒber die Entwicklung der Tagespflege in Haßmersheim. Den dortigen Mitarbeiterinnen sei es gelungen innerhalb eines kurzen Zeitraums, diese Tagespflege zu einem AushĂ€ngeschild fĂŒr den Verein zu machen. Die Nachfrage aus dem gesamten Versorgungsgebiet stellt die qualitĂ€tsvolle Betreuung in der Tagespflege unter Beweis, dies sei letztendlich auch mit ein Grund fĂŒr die Errichtung einer zweiten Tagespflege in Neckarburken.

Gemeinsam mit den GeschĂ€ftsfĂŒhrern Olga Arnold und Marcus Dietrich konnte dann Vorstand Jörg Huber die Ehrungen fĂŒr langjĂ€hrige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchfĂŒhren. Leider konnten urlaubs- oder krankheitsbedingt nicht alle anwesend sein. Geehrt wurden fĂŒr 5 Jahre Mitarbeit in der Sozialstation: Heidrun Wörtz, Sabine Englert und Silvia Lehn, fĂŒr 10 Jahre Olga Arnold, fĂŒr 15 Jahre Judith Marienfeld, Evelyn Preissler und Rene Zwickert, fĂŒr 20 Jahre Elke Barwig-Köhler, Heike Leitner, Birgti Schmidt und Kirsten Schönleber-Eckel.