Beratungseinsatz

Beziehen Pflegebedürftige Pflegegeld, so sind sie verpflichtet bei Pflegegrad 2 und 3 halbjährlich und bei Pflegegrad 4 und 5 vierteljährlich eine Beratung durch einen zugelassenen Pflegedienst, wie den unseren, in Anspruch zu nehmen. Wird die Beratung nicht fristgerecht in Anspruch genommen, so wird kein Pflegegeld ausgezahlt. Es kommt nicht selten vor, dass Pflegekassen Anschreiben an ihre Versicherten versenden, mit dem Hinweis der Beratungseinsatz ist fällig. Wichtig zu wissen ist, dass die Abstände zwischen den Beratungseinsätzen einzuhalten sind.

Die Beratung dient als Nachweis für die Pflegekasse, dass die Pflege durch Angehörige gesichert ist und gewährleistet, dass Angehörige die Möglichkeit geboten wird, in allen pflegerischen Fragen, Hilfestellungen vor Ort zu erhalten.

Wir als ambulanter Pflegedienst vereinbaren telefonisch, in der Regel mit den Angehörigen, einen Vor-Ort-Termin beim zu Pflegenden. Der Beratungseinsatz dauert etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde. Nach dieser Beratung reichen wir den Nachweis an die zuständige Pflegekasse ein. Die Pflegekasse übernimmt auch die Vergütung dieser Beratung. Liegt der Nachweis der Pflegekasse der Nachweis rechtzeitig vor, so wird das Pflegegeld weiter ausgezahlt.

Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad I können, müssen aber nicht, halbjährlich eine Beratung in Anspruch nehmen. Die Kosten trägt die Pflegekasse.

Ihre Ansprechpartner*innen

Team Pflegedienstleitung
Team Pflegedienstleitung

Tel.: 06261 9333-0