Drei neue Praxisanleiterinnen für die Sozialstation

Julia Hug, Ramona Beyer und Sonja Klotz unterstützen künftig aktiv die Ausbildung von Pflegefachkräften

Mit Julia Hug, Ramona Beyer und Sonja Klotz hat die Evangelische Sozialstation Mosbach e.V. drei neue Praxisanleiterinnen in ihren Reihen. Alle drei sind erfahrene Pflegefachkräfte und haben im Zeitraum von November 2024 bis April 2025 berufsbegleitend die Weiterbildung zur Praxisanleiterin am Bildungsinstitut für Gesundheits- und Krankenpflege der Neckar-Odenwald-Kliniken erfolgreich absolviert.

Ein wichtiger Baustein für die Zukunft

Praxisanleiter*innen sind unverzichtbar für die Ausbildung zukünftiger Pflegefachkräfte. Sie begleiten Auszubildende während ihrer Praxiseinsätze, gestalten Lernprozesse aktiv mit und schaffen die Verbindung zwischen Theorie und Praxis. „Ich freue mich über das Engagement der drei Mitarbeiterinnen, eine so umfangreiche berufsbegleitende Weiterbildung auf sich zu nehmen“, betont Olga Arnold, Vorständin der Sozialstation. „Nun gilt es, das Gelernte in die Praxis umzusetzen und unseren Auszubildenden bestmöglich zur Seite zu stehen.“

Breites Wissen – individuelle Begleitung

Die Weiterbildung umfasste 300 Stunden und vermittelte unter anderem Inhalte wie:

  • Lernpsychologie und Lernstrategien
  • Kommunikation und Rollenverständnis
  • Lernberatung und Beurteilung
  • Didaktik und Methodenvielfalt

Besonders hilfreich war für die Teilnehmerinnen der „große Methodenkoffer“, der ihnen nun hilft, individuell auf die Lernbedürfnisse ihrer Schützlinge einzugehen. „Verständnis, Einfühlungsvermögen und Freude an der Begleitung sind uns wichtig“, sagten die drei neuen Praxisanleiterinnen. „Die Ausbildung hat viel Spaß gemacht – jetzt freuen wir uns auf die neuen Aufgaben!“, so Sonja Klotz stellvertretend für die drei neuen Praxisanleiterinnen.

Starke Ausbildung für starke Pflege

Ziel der Sozialstation ist es, jährlich mindestens drei Auszubildende zur Pflegefachkraft auszubilden. Die Investition in neue Praxisanleiter*innen ist dabei ein zentraler Bestandteil. Durch ihre unterschiedlichen Einsatzbereiche – ambulante Pflege, Verwaltung und Ausbildungskoordination – tragen die drei Frauen dazu bei, den Auszubildenden ein möglichst breites und praxisnahes Bild des Berufs zu vermitteln. Auch der Austausch mit Praxisanleiter*innen anderer Einrichtungen bleibt über die Weiterbildung hinaus bestehen.

Feierlicher Abschluss

Die Urkundenübergabe fand im Bildungsinstitut für Gesundheits- und Krankenpflege durch Schulleiterin Aylin Himberger und ihre Stellvertreterin Michelle Haller statt. Auch Olga Arnold war bei der Übergabe anwesend, um persönlich zu gratulieren.